Freiheit und Entfremdung in Arnold Gehlens Institutionentheorie.pdf

Freiheit und Entfremdung in Arnold Gehlens Institutionentheorie

Stefan Wagner

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Universität Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: Institutionen sind allumfassende und historisch gewachsene, gesellschaftliche Phänomene, welche das soziale Handeln und Verhalten von Individuen, Gruppen und Gemeinschaften regeln, ordnen und so koordinieren und konditionieren, dass es für Interaktionsteilnehmer vorhersehbar oder zumindest erwartbar wird. Wir alle sind mehr oder minder von einer Vielzahl von Institutionen eingefasst und verhalten uns zumeist stark in deren Sinne, dienen ihnen also. Alle elementaren Bereiche des individuellen und gesellschaftlichen Lebens sind durch sie geregelt, man kann - und meistens auch: will - ihnen nicht entkommen. Arnold Gehlen und der philosophischen Anthropologie zu Folge sind Institutionen eine der elementarsten Grundlagen des menschlichen Daseins und Zusammenlebens. Weiterhin zentral ist die Aussage, dass die Institutionen mit Notwendigkeit errichtet werden und über ihre Dauer und überpersönliche Gültigkeit erst ein Leben ermöglichen, wie wir es heute kennen, nämlich eine fortschreitende kulturelle Entwicklung. Damit werden die Institutionen letztlich auch zur Bedingung der Entstehungsmöglichkeit von Freiheit sowie der Entwicklung des Menschen hin zu einer Persönlichkeit. Innerhalb dieses Verständnisses von Institutionen tritt aber leider auch Entfremdung mit Notwendigkeit auf. Leider verwende ich hier, um die Problematik der nachfolgenden Ausführungen schon einzuleiten, denn der Begriff der Entfremdung erhielt im Laufe der Zeit eine negative Konnotation, welche ihm von namhaften Denkern zugewiesen wurde und durch die Popularität deren Konzeptionen von Entfremdung als negativer Begriff weit verbreitet und als solcher akzeptiert wurde. Bei Arnold Gehlen kommt den Institutionen und damit auch der Entfremdung nun aber wieder eine ganz andere Bedeutung und auch Funkti

Arnold Gehlens Buch Urmensch und Spätkultur ( ) ist als Philoso-phie der Institutionen vor allem ein soziologisches Grundlagenwerk. Seine methodische Basis ist eine philosophisch-anthropologische Ka-tegorienforschung, die sich auf kultur- und sozialanthropologische Materialien stützt. Die Grundzüge dieser Institutionenlehre hatte Sicherheit versus Freiheit | SpringerLink

9.82 MB DATEIGRÖSSE
9783640951918 ISBN
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Sofya Voigtuh

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Mattio Müllers

Arnold Gehlen – Wikipedia Arnold Karl Franz Gehlen (* 29.Januar 1904 in Leipzig; † 30. Januar 1976 in Hamburg) war ein deutscher Philosoph, Anthropologe und Soziologe.Er zählt mit Helmuth Plessner und Max Scheler zu den Hauptvertretern der Philosophischen Anthropologie.In den 1960er Jahren galt er als konservativer Gegenspieler Theodor W. Adornos

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Arnold Gehlens Begriff der Institution - Martin Nahlik - Hausarbeit (Hauptseminar) - Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts - Publizieren Sie Ihre Hausarbeiten, Referate, Essays, Bachelorarbeit oder Masterarbeit Arnold Gehlen: Naturwissenschaft und Technik als ...

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Über Arnold Gehlen: Zurück zur Kultur | ZEIT ONLINE Daher der Erfolg der imperialen Naturbeherrschung, die mühelose Popularisierbarkeit der Formel des Descartes, die uns zu Herren und Eignern, zu den "maitres et possesseurs de la nature" erhebt.

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