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Cicero und der gerechte Krieg

Andrea Keller

Cicero war der Erste, der den lateinischen Ausdruck bellum iustum (gerechter Krieg) verwendet hat. Er stellt und beantwortet die bis heute grundlegende Frage nach den legitimen Gründen für Kriege, auf seinen Reflexionen baut die gesamte spätere Tradition auf. Cicero spricht über das bellum iustum sowohl in den philosophischen Schriften De re publica (Über das Gemeinwesen), De legibus (Über die Gesetze) und De officiis (Über die Pflichten) als auch in seinen Reden und Briefen. Dabei fällt auf, dass er vor allem darlegt, unter welchen Bedingungen ein Krieg nicht gerecht ist. Es kommt ihm auf die Eingrenzung des Krieges an. Außerdem ist seiner Ansicht nach der Krieg immer nur ein Mittel, um einen Zweck, nämlich den Frieden, zu erreichen. In dieser Hinsicht kann man von einer ciceronischen Friedensethik sprechen.

Cicero war der Erste, der den lateinischen Ausdruck bellum iustum (gerechter Krieg) verwendet hat. Er stellt und beantwortet die bis heute grundlegende Frage nach den legitimen Gründen für Kriege, auf seinen Reflexionen baut die gesamte spätere Tradition auf.

7.81 MB DATEIGRÖSSE
9783170223400 ISBN
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Aktuelle Bewertungen

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Sofya Voigtuh

Cicero Bellum Iustum nach De re publica Band III 33 ff und ... leben. Kein Krieg aus anderen Gründen kann gerecht sein. Über die zweite Phase des Krieges, den Kampf, schreibt Cicero (Marcus Tullius Cicero war ein römischer Philosoph, Politiker, Jurist, Redner, politischer Theoretiker, Konsul und Konstitutionalist) nur indirekt über den gerechten Krieg (Gerechte Kriegstheorie ist eine Doktrin, auch als Tradition bezeichnet, der von Theologen, Ethikern

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Mattio Müllers

Cicero (106 – 43 v.Chr.): "Ex quo intellegi potest nullum bellum esse iustum, nisi quod aut rebus repetitis geratur aut denuntiatum ante sit et indictum"(de officiis I, 36). Und aus diesem kann man ersehen, dass kein Krieg gerecht ist, wenn er nicht entweder nachdem ein Ultimatum gestellt wurde [eine Genugtuung gefordert wurde] oder nachdem er feierlich angedroht und erklärt wurde, geführt

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Noels Schulzen

Gerechter Krieg in der Antike (1) 1. Platon: Krieg ist legitim, wenn er die gerechte Ordnung eines Staates verteidigt. Krieg ist illegitim, wenn er aus Habsucht und Eroberungssucht entsteht. (wie der peloponnesische Krieg in der letzten Phase) 2. Aristoteles: Ein gerechter Krieg (dikaios polemos) ist entweder a) ein Krieg zur Verteidigung eines legitimen (gemeinwohlorientierten) Staates. b

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Jason Leghmann

Zweitens: Der Krieg muss um einer "gerechten Sache" willen geführt werden. Das heißt, er muss zum Ziel haben, ein Übel aus der Welt zu schaffen, das größer ist als jenes Übel, das er selber

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Jessica Kolhmann

Diskussion um Syrien - Weiter ohne Plan | Cicero Online veröffentlicht und der sieht nicht gut aus für den nahen Osten. Den Monitor Bericht zu Syrien der vorher in der ARD gesendet wurde (der es haarscharf trifft) hätte man in dieser Talk Runde nochmal einspielen können denn er war ja nicht so lang vielleicht wäre da die Debatte etwas anders verlaufen.